Heizung

Es gibt eine große Auswahl an Heizsystemen. Hier möchten wir Ihnen die Wichtigsten davon vorstellen. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Beratungsgespräch – wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Erneuerbare Energie / Biomasse / Pellets

Pellets - Brennstoff der Zukunft

Pellets verfügen über eine außerordentlich hohe Energiedichte und garantieren somit ein besonders wirtschaftliches Heizen.
Darüber hinaus bieten Pellets viele Vorteile:

 – Pellets zählen zu den günstigsten Brennstoffen am Markt
 – Pellets 
werden aus heimischen Holzabfällen hergestellt und stärken daher die heimische Wirtschaft
 – Pellets 
schaffen Unabhängigkeit von instabilen, weltmarktabhängigen Brennstoffpreisen
 – Pellets 
bieten durch viele heimische Hersteller Versorgungssicherheit

Mit der Natur im Einklang
Holz, der Rohstoff für die Pellets-Erzeugung, gibt bei der Verbrennung nur jene Menge Kohlendioxid an die Luft ab, die durch den nachwachsenden, heimischen Wald wieder aufgenommen werden. Durch das Heizen mit Pellets schließen sie also den Kreislauf der Natur.

Hackschnitzelheizung

Eine Hackschnitzelheizung ist sehr vielfältig und eignet sich für den Wohnbau, die Hotellerie sowie Gastronomie sowie für die Landwirtschaft, öffentliche Gebäude und dem Gewerbe oder die Industrie.

Zu den großen Vorteilen einer Biomasseanlage zählt die regionale Verfügbarkeit sowie die CO2-Neutralität und die Nachhaltigkeit des Rohstoffs.

Was ist also besser als eine Wärme, die nachwächst, umweltfreundlich ist und zudem auch noch die heimische Wirtschaft unterstützt. Weiters kann man fast die Hälfte der Heizkosten im Vergleich zur Erdöl- oder Erdgasheizung einsparen.

Eine Hackschnitzelheizung läuft vollautomatisch und ist für den Verbraucher sehr komfortabel und sauber. Die Zündung, Steuerung, Kesselreinigung und Entaschung stellt keine manuelle Arbeit für den Verbraucher dar.

Holzvergaseranlagen

Durch sehr hohe Heizöl und Gaskosten entscheiden sich sehr viele Verbraucher wieder für die gute und seit Jahrtausenden gängige Heizmethode Holz. In der heutigen Zeit ist diese Methode wieder hochmodern, günstig sowie sehr effizient.

Im Vergleich zur Pellets- oder Hackschnitzelheizung ist der Holzvergaser zwar sehr günstig in der Anschaffung, jedoch funktioniert er nicht vollautomatisch. Das bedeutet, Sie Heizen mit Holz-Scheite, welche Sie aber täglich manuell nachlegen müssen. Wenn sie unter Volllast heizen ist Ihre Füllung in ca. 5 Stunden verbrannt. Deshalb empfiehlt es sich auch einen Pufferspeicher einzubauen.

Mit Pufferspeicher ist Ihre Holzvergaseranlage sehr wirtschaftlich und effizient und kann eine staatliche Förderung bekommen.

Vorteile einer Holzvergaseranlage:
 – Günstige Anschaffungs- und Investitionskosten
 – Richtig betrieben ist diese Heizung sehr effizient
 – Sehr geringe Emissionswerte bei sachgerechter Anwendung
 – Günstig, da der Brennstoff teilweise selbst hergestellt werden kann

Wärmepumpen

Wärmepumpen sind Maschinen, die eine Primärenergieform, wie z. B. Luft oder Wasser, über einen Kompressor auf ein höheres Energieniveau heben. Die nutzbare Wärme ist dabei ein vielfaches zum Vergleich der aufgewendeten Arbeit. das heißt, wenn man bei einer Wärmepumpe 1 kWh an elektrischem Strom hineinsteckt, bekommt man z. B. 3 kWh Wärmeenergie heraus (Leistungszahl 1:3).

Zwei Teile kommen dabei aus der Umwelt, und zwar entweder aus der Luft oder über den Energieträger Wasser aus dem Erdreich.

Die Wahl der günstigsten Wärmequelle ist für die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpenanlage von größter Bedeutung:

Die kostbare Heizwärme aus dem Erdreich.
Im Erdreich unter unseren Füssen herrscht das ganze Jahr angenehme 10 bis 12°C. Auch im tiefsten Winter. In 100 m Tiefe beträgt diese Temperatur ca. 13 bis 15°C und erhöht sich pro 100 m um weitere drei Kelvin-Grade. Dies gibt ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Erdsonden und Flachkollektoren als Wärmequelle. Zapfen Sie diese Energie aus dem Untergrund an und verwandeln sie diese in wertvolle Heizwärme. Dank dem fast konstanten Temperaturniveau, das in dieser Tiefe herrscht, arbeitet die Wärmepumpe praktisch unabhängig von der Aussentemperatur, selbst bei tiefen Minusgraden.

Die kostbare Heizwärme aus dem Grundwasser.
Grundwasser ist sofern vorhanden und nutzbar – die ideale Wärmequelle für die Wasser/Wasser-Wärmepumpen. Für deren Nutzung sind ein Entnahme- und ein Sickerbrunnen nötig. Im Entnahmebrunnen wird in mind. 8 m Tiefe 10 bis 12°C warmes Grundwasser entnommen, in der Wärmepumpe um bis zu fünf Kelvin-Grade abgekühlt und in den Sickerbrunnen geleitet. Hierbei lassen sich die höchsten Leistungszahlen erreichen.

Die kostbare Heizwärme aus der Aussenluft.
In der Luft um uns herum ist Wärmeenergie gespeichert. Mit der Luft/Wasser-Wärmepumpe machen Sie diese Energie für sich nutzbar. Möglich ist das bis zu Temperaturen von zirka -15° C. Allerdings: je tiefer die Temperaturen, umso geringer ist bei Luft/Wasser-Wärmepumpen die Heizleistung. Andererseits ist gerade bei tiefen Minusgraden der Wärmebedarf besonders gross. In der Regel wird die Luft/Wasser-Wärmepumpe daher mit einer kleinen Zusatzheizung ergänzt, mit der die Leistungsspitzen bei besonders tiefen Minusgraden abgedeckt werden. So haben Sie auch bei arktischen Temperaturen immer ein wohlig warmes Zuhause.

Ölheizung

Heizöl ist schon seit Jahrzehnten der meist verwendete Energieträger in Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie im Gewerbe. Zu den großen Vorteilen zählen die im Vergleich niedrigen Betriebskosten, die hohe Betriebssicherheit, die Ungebundenheit bezüglich Lieferant und Einkaufszeitpunkt (Sommer = billiger) und die Bevorratungsmöglichkeit im Haus.

Die Vorteile einer modernen Ölheizung sind:
 – Der Nutzungsgrad liegt bei über 90%, somit ist diese Art von Heizung ein kleines Wirtschaftswunder. Es wird dabei auch relativ wenig CO2 freigesetzt
 – Schadstoffarmer Betrieb
 – Komfortable Bedienung, intelligente Regelung, minimaler Platzbedarf, fast geräuschloser Betrieb
 – Die Ölheizung lässt sich sehr gut mit einer Solaranlage kombinieren – das spart zusätzlich Energie und senkt die CO2-Emissionen
 – Sichere Invesition in die Zukunft: Mehr als hundert Milliarden Tonnen an Energiereserven reichen bis weit ins nächste Jahrtausend
 – Heizöl, die Energie für die moderne Ölheizung, ist günstige „Wärme auf Vorrat“: Je nach Marktlage können Sie gegebene Preisvorteile nutzen

Hightech-Produkt Heizöltank
Heizöltanks sind heute ausgeklügelte Produkte, die aus hochwertigen Materialien in aufwändigen Verfahren erzeugt werden. Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen Arten, vor allem hinsichtlich des verwendeten Materials.

Gasheizung

Gasanlagen zeichnen sich aus durch hohen Komfort, die Umweltfreundlichkeit, sowie geringen Platzbedarf für die Wärmeversorgungseinrichtungen.

Besonders in Neubauten bzw. auch in Bestandsgebäuden bei Sanierungen und Heizungsinstallationen bietet sich der Vorteil, dass kein Brennstofflagerraum vonnöten und eine Therme nahezu überall aufstellbar ist.

Solaranlagen

Technische Innovationen ermöglichen es heute, Solarenergie kostengünstig und effektiv zur Erwärmung von Brauchwasser und zur Heizungsunterstützung einzusetzen. Insbesondere in den Jahreszeiten Frühjahr bis Herbst können Sie auf den Einsatz der konservativen Wärmeerzeugung häufig weitgehend verzichten. Es gibt Solaranlagen, die lediglich das Brauchwasser erwärmen oder Anlagen, die zudem auch an den Warmwasserkreislauf der Heizung Ihres Hauses angeschlossen sind.

Was gibt es dabei grundsätzlich zu beachten:
 – Eine Süd- oder zumindest Südost-, Südwestausrichtung der Kollektoren sollte gewährleistet sein
 – Der Aufstellplatz sollte über das gesamte Jahr beschattungsfrei bleiben. Beachten Sie vor allem tiefstehende Sonne im Winter! Geben Sie acht auf Bäume, Nachbarhäuser, Bergkuppen, eigenes Hausdach mit Kamin usw.
 – Die optimalste Neigung der Kollektoren gegen die Horizontale wäre über den kompletten Jahresverlauf 38°. Dies ist aber nicht zwingend erforderlich.

Moderne Anlagen sind so ausgelegt, dass sie über die Sommermonate Mai bis September, wenn die konventionelle Heizung zur Raumerwärmung abgeschaltet ist, den Warmwasserbedarf der Personen im Haushalt nahezu vollkommen decken. Als ganz grobe Faustregel gilt hierbei, dass pro Person knappe 2 m² Kollektorfläche und 100 l Boilervolumen einzurechnen ist. Großsolaranlagen für Gewerbe unterliegen anderen Kriterien.

Die Hauptkomponenten einer thermischen Solaranlage sind:
 – Kollektoren
 – Boiler
 – Effiziente Regelung
 – Verrohrung
 – Pumpsicherheits- und Reglereinrichtung